Während Containerpflanzen, die es auch online zu kaufen gibt, ganzjährig gepflanzt werden können, sollten wurzelnackte Rosen nur im Frühjahr oder Herbst gepflanzt werden. Das Pflanzloch in lehmigem Boden sollte eine Größe von 40 x 40 cm haben. Rosen bekommen sehr lange Wurzeln und benötigen dementsprechend ein tiefes Beet, in dem die 60-80 cm langen Wurzeln Halt finden. Rankende Rosen bekommen bis zu drei Meter lange Triebe, die regelmäßig geschnitten werden müssen. Durch den Rückschnitt kann der Gärtner das Wachstum der Triebe anregen und verhindern, dass die Äste der Rose kahl werden. Die beste Zeit für den Rückschnitt sind die frostfreien Tage im Spätwinter, bevor die Kletterrose austreibt. Rosengewächse benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Kühle und feuchte Standorte hingegen begünstigen die Bildung von Mehltau und sollten gemieden werden.
Dank ihrer großen Sortenvielfalt können Kletterrosen beinahe überall angepflanzt werden. Kleine Sorten wie die Miniclimberrosen erreichen nur eine Höhe von eineinhalb bis zwei Metern und finden auch in einem Kübel Platz, sodass sie auch auf der Terrasse oder dem Balkon kultiviert werden können. Gärtner können diese Rosen auch bedenkenlos direkt ans Mauerwerk pflanzen und sie dort entlang ranken lassen, da sie anders als beispielsweise Efeu keine Schäden am Putz verursachen. Gewächse wie die Ramblerrosen mit ihren an Wildrosen erinnernden Blütendolden eignen sich zur Bepflanzung von Rosenbögen oder Obelisken und verleihen ihnen die romantische Note alter englischer Gärten. Mauern und Hauswände werden mit dem passenden Rosenbaum oder einer rankenden Rose zum Blickfang.