Bodendecker bilden mit der Zeit eine geschlossene Pflanzendecke. Wie der Pflanzenbewuchs in der freien Natur, schützt diese Pflanzendecke den Boden, indem sie die Erde feucht hält, lockert und dadurch den Bodenlebewesen günstige Lebensbedingungen verschafft. Der Pflanzabstand hängt vom Wuchsverhalten der Sorte ab und richtet sich auch danach, wie schnell die Pflanzendecke geschlossen sein soll. Bodendecker im Vordergrund können einen passenden Rahmen für hohe und halbhohe Stauden bilden. Wenn sie wintergrün sind, verhindern geeignete Bodendecker besonders effektiv das Aufkommen von Unkräutern sogar unter Sträuchern und Bäumen. Sie erfreuen im Garten und in Pflanzgefäßen auch in der kalten Jahreszeit das Auge.
Niedrige Stauden können dichte Kissen und kugelige Polster bilden. Sie überwuchern unschöne Mauern, schmücken Blumenkästen, begrenzen Beete und Wege. In steilem Gelände sowie im Steingarten sorgen sie vom Frühling bis zum Herbst für einen leuchtenden Blütenflor. Manche Polsterstauden sind in der Lage, längere Trockenheitsphasen zu überstehen. Das macht sie besonders geeignet für die Bepflanzung von Gründächern.